Welche Champion- Gürtel gibt es beim Boxen?

Im Boxsport sind vier Verbände integriert. In den einzelnen Verbänden gibt es unterschiedliche Gewichtsklassen, angefangen vom Fliegengewicht bis hin zum Schwergewicht. Die vier Hauptverbände international sind die IBF, die WBA, die WBC und die WBO. Die IBF wurde 1983 wegen einem Streit mit der WBA gegründet, deren Sitz in den USA ist. Die WBA wurde 1920 unter dem Namen NBA gegründet, 1962 aber in WBA umbenannt. Deren Sitz ist in Venezuela.
Die WBC wurde als Konkurrenz zur WBA gegründet und hat Ihren Sitz in Mexiko. Die WBO wurde 1988 in Puerto Rico gegründet.
Jeder Verband und jeder dazugehörende Weltmeister hat seinen eigenen Gürtel in den unterschiedlichen Gewichtsklassen. Man kann also, wenn man alle Titel gewonnen hat vier Gürtel besitzen, die es zu verteidigen gilt. Tritt ein Boxer seine Titelverteidigung nicht an, so geht der Gürtel automatisch an den Herausforderer. Auch kann man als Boxer versuchen, in eine andere Gewichtsklasse zu wechseln um die dort jeweiligen Titel zu erlangen. Es besteht auch die Möglichkeit, seinen Titel zu vereinigen. Wenn der Boxer allerdings verliert, ist er seine zuvor gewonnenen Titel los. Es gibt also immer vier Titel mit den dazugehörenden Gürteln. Die einzelnen Boxpromoter versuchen natürlich, ihre besten Boxer in einem Kampf unterzubringen. Das steigert deren Marktwert um ein Vielfaches und damit auch die Siegerprämien. Der Championgürtel ist vom Prinzip her gar nicht so wertvoll. In der Mitte des Gürtels ist das Emblem des jeweiligen Verbandes zu sehen. Außen herum ist er zwar reich verziert aber das ist alles nur ausgeschmückt. Die Innenseite ist meistens mit Fell bezogen. Der ganze Wert eines Championgürtels wird auf circa 650 Dollar geschätzt.

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